Namibia und Botswana individuell mit dem Mietwagen erkunden
Namibia - Botswana Tour
Nach einem 10-stündigen Flug landen wir um 06.00 Uhr morgens in Windhoek bei 3 Grad Außentemperatur im Mai. Dick eingepackt mit einem Wollmantel werden wir am Flughafen vom Sicherheitspersonal in Empfang genommen. Zoll und Passkontrolle sind schnell erledigt, so dass wir unseren FORD SUV Geländewagen schnell übernehmen können. Kurze Einweisung und am frühen Samstagmorgen geht es über Windhoek nach Grootvontein zur deutschsprachigen Gästefarm Dornhügel, die einige Kilometer außerhalb der Stadt liegt.
Großzügige Zimmer, Restaurant und ein Pool sind nur einige Einrichtungen die diese Farm auszeichnen. Von hier aus bieten sich Ausflüge zum Hoba Meteoriten an. Dieser ist der bisher größte auf der Erde gefundene Meteorit. Ebenso freuen sich Kinder und Lehrer über einem Besuch in der deutschen Schule. Kontakt vermittelt gern die Gästefarm.
Nach 2 Nächten starten wir früh morgens auf der Staatsstraße 8 zu unserem neuen Ziel, den Popa Falls. Hier fällt der Okavango ca. 4m in die Tiefe und trifft auf Felsriegel aus Quarzit. Direkt am Fluss befindet sich das staatliche Popa Falls Resort. Ausflugsmöglichkeiten bestehen in das wildreiche Mahango Game Reservate und am Abend besteht je nach Jahreszeit die Möglichkeit eine Sundowner Tour auf dem Okavango zu unternehmen.
Nach diesen Eindrücken fahren wir weiter auf der schnurgraden bis zum Horizont führenden Teerstraße durch den Caprivi Steifen bis zur Grenzstation Nogoma Bridge. Schnelle freundliche Einreise nach Botswana und weiter geht die Fahrt zur Chobe Lodge. Diese große und komfortable Lodge liegt am Cuando Fluss, der nicht weit von Kasane in den Sambesi führt. Die Chobe Lodge bietet seinen Gästen eine Vielzahl von Ausflugsmöglichkeiten. Z.B. eine Flussfahrt mit Besuch der vielen Wasserstellen der Tiere, die am und im Fluss ihr Zuhause haben. Nicht verpassen sollte man ein oder zwei Jeep Touren in den Chobe Park. Die Big Five sind hier Zuhause auf warten auf den Besuch der Touristen.
Unbedingt gehört natürlich auch ein Besuch der Victoriafälle zu dem Besuchsprogramm. Mit dem Kleinbus geht es bis zur Grenze nach Zimbabwe. Hier wird umgestiegen und die Weiterfahrt führt noch ca. 1.Std. auf einer gut ausgebauten Straße zu den Victoria Fällen.
1855 entdeckte Livingstone auf seiner Reise durch Afrika diese Fälle, die heute zum Weltkulturerbe gehören. 110m stürzen sich die Wassermassen des Sambesi in die Schlucht mit den steilen Felswänden aus Basalt. Nach einem 2 Std. Rundgang an den Fällen sind wir total durchnässt und gönnen uns an diesem warmen Wintertag ein kühles Bier in dem Restaurant, welches sich gleich in der Nähe der Fälle befindet. Am Nachmittag führt uns die Fahrt zurück nach Kasane zur Chobe Lodge.
Am 8. Tag unserer Rundreise verlassen wir den Chobe Park und fahren auf der A33 stundenlang Richtung Süden nach Nata. Am Nachmittag erreichen wir die Nata Lodge. Ganz in der Nähe befindet sich der Eingang zum Nata Wildgehege. Hier beginnt auch die größte Ansammlung von Salzpfannen weltweit und bietet einer Vielzahl von Vögeln ideale Brutmöglichkeiten.
Flamingos, Adler, Strauße sind hier auch mit ein wenig Glück direkt vom Auto zu beobachten.
Am nächsten Tag geht die Fahrt weiter durch den Makgadikgadi Nationalpark Richtung Gweta zur gleichnamigen Gweta Lodge. Die Lodge liegt am Rande des Dorfes und bietet keinen besonderen Komfort. Der große Vorteil ist, dass man von hier aus direkt mit seinem Allrad Jeep zur Salzpfanne fahren kann. Diese Fahrt ist schon sehr abenteuerlich, da der Weg fast ausschließlich über eine ausgefahrene Sandpiste führt. Nach 1 ½ Std. Fahrt und einen Besuch bei den Erdmännchen, die uns sehr freundlich begrüßen, sehen wir schon diese unendliche Weite und die glutrote Sonne die am Horizont langsam untergeht. Mit dem Auto fahren wir auf den ausgetrockneten Salzsee, der hart ist wie Zement ist und das Fahren sehr erleichtert. Hier im Nirwana hört man nur Windgeräusche. Ich fühle mich sehr wohl und bin glücklich, dass ich dieses unbeschreibliche Erlebnis erleben durfte. Im Dunkeln fahren wir zurück zur Lodge. Eine Tour die ich auch nie vergessen werde.
Nach 2 Übernachtungen fahren wir weiter zum Tor des Okawango Deltas nach Maun und übernachten in der Thamalakane River Lodge ca. 15km außerhalb der Stadt. Direkt am gleichnamigen Fluss gelegen bietet diese Lodge allen gewünschten Komfort. Wir haben in einem großzügigen Babbler Chalet gewohnt und uns sehr wohl gefühlt. Das Essen ist sehr abwechslungsreich und eine gute Flasche Wein gibt es hier auch.
Eine Fahrt mit dem Einbaum auf dem Okawango gehört ebenso zum Ausflugsprogramm wie eine Flug oder Jeep Safari in das gleichnamige Delta. Eine Vielzahl von Wildtieren kann man hier hautnah beobachten. Am Abend, wenn sich die Luft wieder abkühlt und die Kälte der Nacht Einzug hält trifft man sich am Lagerfeuer und erzählt von den vielen unglaublichen Erlebnissen des Tages.
Leider heißt es am 3. Tag Abschied nehmen, denn die Fahrt führt uns weiter zur Grenze nach Namibia. Nach 5-stündiger Fahrt erreichen wir die Kalahari Bush Break Lodge. Ein Lodge nicht weit von der Hauptstraße entfernt mit Swimmingpool und Sonnenliegen ist unsere letzte Station auf der Rundreise. Hier genießen wir die letzten Stunden in Namibia und genieße in der warmen Sonne die Stille der Kalahari. Einige Sparziergänge und Wildbeobachtungen auf dem weitläufigen Areal sind Aktivitäten die man als Besucher hier selbständig durchführen kann.
Nach 2 weiteren Tagen heißt es Abschied nehmen von Namibia. Die Condor wartet bereits in Windhoek und fliegt uns zurück nach Deutschland. Es war für uns eine unvergessliche Rundreise mit so vielen Eindrücken und Erlebnissen die ich Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch noch einmal erzählen möchte.
Sie haben Lust bekommen und möchten selber mit dem PKW oder einer kleinen geführten Reisegruppe diese Tour erleben?
Ich berate Sie gern und freue mich über Ihren Besuch.
Ihre Kerstin Tölke